MELKRAMPE (M1)

LIFE LÖSUNG FORTSCHRITT

Melkrampe bei Niederwasser der Donau

Melkrampe bei höherem Donauwasserstand

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FWH_Melkrampe.gif (614233 Byte)

Infotafel PDF

Fischwanderhilfe am linken Ufer in Form eines etwa 120m langen Raugerinnes mit etwa 3% Gefälle. Verbindung von Rampenkopf bis Niederwasserstand der Donau im Unterwasser.

Alter Rampenteil dient weiterhin zur Hochwasserabfuhr des Melkwassers bzw. als Entlastung des Raugerinnes von jenen Wassermengen die nicht in der Fischwanderhilfe benötigt werden.

 

wasserrechtlich, schifffahrtsrechtlich  bewilligt.

Bau fertiggestellt, Kollaudierung erfolgt

Fischwanderhilfe Melkrampe in Bau

Die "Melkrampe" (eine Blocksteinrampe mit Spundwand) stellte ein Hindernis für die Fischwanderungen dar. Wenn die Donau niedrige Wasserstände aufweist, ragt die Melkrampe bis zu 4 m aus dem Wasser. bei höheren Wasserständen ragt die Rampe nur mehr wenig aus dem Wasser heraus (siehe Bild oben), wirkt aber immer noch als Barriere für die Fische. Mehrmals im Jahr (auch zur Hauptlaichzeit) wird die Rampe allerdings  vollständig durch die Donau überstaut. In diesen Zeiträumen war eine Fischwanderung von der Donau in die Melk auch früher schon  möglich.
Die Melkrampe wurde beim Bau des Donaukraftwerks Melk errichtet. Sie überbrückt den Höhenunterschied zwischen dem ehemaligen Donauarm (der heute "Melkarm" genannt wird) und der eingetieften Donau im Unterwasser des Kraftwerks. Der Melkfluss mündet bei der Straßenbrücke Winden in den ehemaligen Donauarm, durchfließt ihn und mündet über die Melkrampe in die Donau.